Zwei Wege – ein Ziel
Am Anfang der Suchmaschinenoptimierung für Videos steht zunächst die Entscheidung, ob man das Video selbst hosten oder bei YouTube hochladen und dort Aufmerksamkeit erzielen möchte. Beide Möglichkeiten haben ihre Vorteile und dementsprechend gibt es im Internet zahlreiche Artikel die sich mit der einen oder anderen Option auseinandersetzen. Doch wie man aus beiden Ansätzen einen Nutzen für das Video SEO ziehen kann, dazu findet man leider nichts. Aus diesem Grund folgt nun eine kurze Anleitung zur Video-Optimierung, für den Fall, dass beide genannte Optionen genutzt werden sollen.
Option 1: Optimierung von selbst auf einer Website gehosteten Videos
Beim SEO für Videos arbeitet man in der Regel mit den klassischen Möglichkeiten des SEO. Das bedeutet zunächst eine originelle (einzigartiger Content) und keywordoptimierte Landing-Page die natürlich auch relevant für das gehostete Video sein muss (passende Meta-Angaben, entsprechende URL). Als Alternative zu originellem Content kann auch ein Transkript des Videos eingestellt werden. Intern sollte einfach und sinnvoll verlinkt (Masterkeyword des Videos und „Video“) sowie videospezifische Meta-Angaben genutzt werden. Zudem sollte eine Video-Sitemap regelmäßig aktualisiert und an Google gesendet werden. Außerhalb der eigenen Website findet SEO ebenfalls in klassischer Form statt. Das heißt, dass das Video ruhig eingebettet werden kann. (Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass der Anchortext des Backlinks irgendwann geändert wird, wenn man einen Embed-Code mit Backlink zur Landing-Page zur Verfügung stellt). Zu guter Letzt – und das sollte nicht vernachlässigt werden – sollten Social Bookmarking Share Buttons eingefügt und auf Twitter, Facebook und Co. ordentlich Werbung gemacht werden.
Option 2: Ranking-Optimierung auf Google
Wie bei Option 1 sollte auch hier auf klassisches SEO durch den Einsatz von Keywords, Tags und Verlinkungen (intern und extern) gesetzt werden. YouTube selbst entscheidet über das Ranking des Videos anhand von User-Verhalten. Das User-Verhalten setzt sich dabei zusammen aus der Häufigkeit und der Frequenz in der das Video angesehen wurde, die Anzahl und Art der Bewertungen, die Häufigkeit der Einbindung in Websites, die Häufigkeit des Auftauchens in Favoritenlisten und Playlists sowie der Anzahl von Abonnenten des Channels und der Antworten auf das Video.
Option 3: YouTube-Veröffentlichung und eigenes Hosten
Wenn man das Video sowohl selbst hosten als auch gleichzeitig über YouTube sharen möchte, sollte man das Video erst einmal auf der eigenen Website veröffentlichen und optimieren und auf YouTube erst dann, wenn es von Google indexiert wurde. Nach der YouTube-Veröffentlichung sollte man das Video auf der eigenen Website hart verlinken und auf YouTube keinen ausführlicheren Content als auf der eigenen Website bereitstellen.






